Ein Mal um die Welt9.03.2010

“Keranamu Ku Akan menari ikut rentak ini, Keranamu Ku Akan tidur tanpa makan.” Wer westafrikanische Lieder live hören will, der beginnt seinen Arbeitstag am besten um halb fünf Uhr morgens im Haus der Kommunikation, wenn das Reinigungspersonal verständnisvoll die Spuren der vorabendlichen Brainstormings beseitigt. Um Kazuko müssen sie allerdings herum putzen. “Kazuko, was machst du denn noch hier? Hast du wieder die Nacht durchgearbeitet?” – “Der Prinz will jetzt doch wieder alles blau.” – “Herr Prinz? Welcher Herr Prinz?” – “Nicht Herr Prinz, der Prinz! Abd al-Qādir Ibn Bechir oder-wie-er-heißt will jetzt doch wieder alles blau!” Verstehe, wenn unsere arabischen Kunden wissen, was sie wollen, dann wollen sie es sofort. Ich will mir das gleich mal angucken, finde aber die Datei nicht gleich. Kein Wunder, hätte mir ja denken können, dass Kazuko Yoshida “Stoyboad” ohne r schreibt, wie man’s spricht eben… :-)

In meinem Postfach fällt mir sofort die Mail einer “Oxana” auf, der Rest steht da in kryptischem Kyrillisch. Ich will mich schon über den allzu durchlässigen Spamfilter ärgern, als ich gerade noch rechtzeitig merke, das Oxana eine leibhaftige Kollegin aus Moskau ist! Ich glaube, sie betreut auch einen internationalen Kunden von uns, für den wir ein Motiv retuschieren mussten: Diesen Beitrag weiterlesen

Der Spagat zwischen Moderne und Tradition – Ein etwas anderes Meeting in Tokyo5.03.2010

Konnichiwa.

Mit mittlerweile 18 Standorten in der ganzen Welt (München, Hamburg, Paris, Zürich, Wien, Dubai, London, Madrid, Mailand, New York ,Tokyo, Singapur, Hong Kong, Shanghai, Beijing, Seoul, Mumbai, Sydney) und über 580 Mitarbeitern bildet Plan.Net | Profero eines der größten unabhängigen digitalen Werbe-Netzwerke der Welt.

Mittlerweile profitieren viele Kunden von den Synergie-Effekten der Gruppe: Plan.Net | Profero betreut internationale Marken wie bspw. Lufthansa, Western Union, FedEx, Regus, SWISS, BMW und Johnson & Johnson. Diesen Beitrag weiterlesen

Targeting: Relevanz ohne Streuverluste1.03.2010

Wem ist es nicht schon so gegangen: Man(n) sitzt abends vor dem Fernseher und lässt in der Werbepause Spots für Damenbinden und Kosmetika über sich ergehen. Und die Partnerin dämmert beim zweiten Bier-Commercial und Rasierer-Spot langsam weg. Dieses Phänomen ist nichts Neues – in der klassischen Mediaplanung nennt man das Streuverlust: Ich erreiche mit meinen werblichen Maßnahmen unweigerlich auch Personen, die nicht zu meiner Zielgruppe gehören. Bezahlen muss ich als Werbungtreibender diese für mich und den Zuschauer nicht relevanten Kontakte trotzdem. Durch die Auswahl zielgruppenaffiner Werbeträger und Platzierungen können wir diese Verluste zwar verringern, aber nicht vollständig ausschließen.
Das Problem der Streuverluste gibt es bei der Online-Werbung natürlich grundsätzlich auch. Diesen Beitrag weiterlesen

Der Chef, der fast die eigene Auszeichnung zur Media-Persönlichkeit des Jahres verpasst26.02.2010

Das Telefon klingelt – die w&v vertraut unter größter Geheimhaltung an, dass Serviceplan-Chef Florian Haller beim Deutschen Mediapreis als Media-Persönlichkeit des Jahres ausgezeichnet werden soll. Die Jury-Begründung für die Nominierung in dieser Königsdisziplin liest sich lang – Florian Haller hat der Mediabranche eindeutig wertvolle Impulse geliefert, er soll für seine interdisziplinäre Denke und seine visionäre Anschauung gewürdigt werden. Mehr muss aber an dieser Stelle dazu nicht gesagt werden – soll ja keine Eigenwerbungskiste werden.
Viel spannender ist, dass ich dem w&v-Chefredakteur Persönlicheres aus Florian Hallers beruflichem Alltag preisgeben soll. Diesen Beitrag weiterlesen

Bundestag zum Mitreden – eine neue Dimension in der Kommunikation des Parlaments?24.02.2010

Schon kommerzielle Werbetreibende stehen immer wieder vor der Frage: Welcher Kanal erreicht heute junge Zielgruppen? Wirklich nur noch online, mobile und wenige TV-Formate? Umso schwerer hat es die Politik. Denn sie kommuniziert vor allem über öffentlich-rechtliches TV und TZ – für junge Zielgruppen bleibt sie damit unsichtbar. Entsprechend gering ist die Wahlbeteiligung bei Erst- und Jungwählern. Das Verfolgen einer Bundestagsdebatte etwa bei Phönix ist für junge Menschen etwa so attraktiv wie Sozialkunde und Bauchschmerzen. Ritualisierte Politik und Jugendkultur passen heute schlechter zusammen denn je. Diesen Beitrag weiterlesen

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