»Sei authentisch und innovativ« – Facit (auf) der DLD Women in München7.07.2011

Für mich als Geschäftsführerin der Facit ist die Digital Life Design unter dem Vorsitz von Hubert Burda eines meiner persönlichen Jahres-Highlights. Die im letzten Jahr daraus hervorgegangene DLD Women, ins Leben gerufen von Maria Furtwängler und Steffi Czerny, bietet meines Erachtens eine hervorragende Ergänzung zum bestehenden Kongressprogramm. Hier wird nicht Perspektivenwechsel versprochen, sondern echtes „Perspektiven-Enrichment“ geliefert.

Das „Diversity means business“ stimmt und dass die Statistiken immer noch erschreckend sind, ist sicher nicht die große Neuigkeit. Der Charme und das Besondere der Konferenz lagen eindeutig eher bei den fachlichen und intellektuellen Themen und dem Setting – hier waren auch dieses Jahr wieder einzigartige Mehrwerte im Programm geboten.

Die Vorträge und Cases der erfolgreichen Powerfrauen waren größtenteils wirklich spannend. Besonders in Erinnerung sind mir die Präsentationen aus der IT- und Medienbranche zu Themen wie der Innovationsfähigkeit von Unternehmen (z.B. die Vorträge „ Innovation“ von Pia Erkinheimo, Head of Crowdsourcing Nokia, und von Julia Meise, Vice President Product Development Sky Deutschland, aber auch der Vortrag „Technology for Good“ von Gabriele Zedlmayer von HP) sowie Themen rund um Kommunikation und Konvergenz (z.B. im Panel “The 360° Consumer”) geblieben. Beeindruckt hat mich persönlich unsere Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, die zusammen mit ihren Kolleginnen aus Malaysia und Botswana zum Thema Leadership einen extrem überzeugenden Einblick in ihre Gedankenwelt gab. Diesen Beitrag weiterlesen

Grundlegende Studie zu Smart TV auf der EuroITV in Lissabon präsentiert6.07.2011

Ende letzter Woche stellte facit digital die neue Studie zum Thema Smart TV in Lissabon vor. Trotz Temperaturen von bis zu 35°C innerhalb des Konferenzgebäudes konnten wir uns über zahlreiche Zuhörer freuen. Mit Fächern perfekt gegen die Hitze gerüstet, verfolgten diese interessiert unseren Vortrag, diskutierten mit und twitterten auch gleich über die Ergebnisse los. Kern der Präsentation war die Vorstellung der Erfolgsfaktoren der neu eingeführten HbbTV-Angebote deutscher Sender.

Für einige Zuhörer warf die präsentierte Studie ein völlig neues Licht auf ihre aktuellen Projekte. Den Nutzer bei der Entwicklung von neuen TV-Angeboten in den Mittelpunkt zu stellen, war für einige von ihnen völlig neu und wurde im Anschluss des Vortrags entsprechend lebhaft diskutiert. Diesen Beitrag weiterlesen

Goldrichtig: Auszeichnung für innovatives Neuroverfahren in New York16.06.2011

Dass Neuromarketing kein momentaner und schnell wieder vergehender Hype ist, sondern ein Thema, das immer mehr Interessenten und Befürworter findet, dürfte sich gerade in der Werbebranche schon herumgesprochen haben. In diesem Zusammenhang ereilte uns vor einigen Wochen eine erfreuliche Meldung, die nicht nur den Aufschwung des Neuromarketings weltweit untermauert, sondern auch dem Neuromarketing-Verfahren Steady State Topography (SST) hohe Anerkennung beimisst. Das Verfahren wurde vom australischen Unternehmen Neuro Insight entwickelt und ist bei Mediaplus neuro:impact unter Lizenz im Einsatz.

Bei der Verleihung der diesjährigen ARF (Advertising Research Foundation) Great Mind Awards in New York durfte Prof. Dr. Richard Silberstein, Geschäftsführer von Neuro-Insight und Entwickler der prämierten SST-Methode, den goldenen Great Mind Award in der Kategorie “Innovation” entgegennehmen. Die Great Mind Awards würdigen seit 2006 Personen und Institute, die zur Exzellenz und zum Fortschritt der Werbeforschung beitragen. Speziell die Kategorie “Innovation” steht für die Ansicht, dass die Forschung stets möglichst originell denken muss, um den Anforderungen der sich immer schneller verändernden Medien- und Marketinglandschaft gerecht zu werden. Der Innovationspreis wird an diejenigen verliehen, die es mit Hilfe von Ideenreichtum, Analytik und nützlicher Technologie geschafft haben, wirkungsvolle neue Forschungsmethoden zu kreieren und zu validieren. Im Falle von Neuro Insight zeichnet der Preis die innovative Anwendung der Neurowissenschaft im Bereich der Marketingkommunikation aus. Hierbei wird besonders der kontinuierliche Beitrag zur Untersuchung der Verknüpfung zwischen neuronalen Messungen und Verbraucherverhalten hervorgehoben.

Richard Silberstein war sehr erfreut über den Preis, auch angesichts der Tatsache, dass die Verleihung zeitnah zur ARF NeuroStandards Initiative stattfand: Dieses Projekt validiert verschiedene neuronale Messverfahren im Anwendungsbereich des Marketings, worin auch die Steady State Topography vertreten ist. Mediaplus gratuliert den australischen Kollegen von Neuro Insight ganz herzlich. Wir sind stolz darauf, zusammen mit den australischen Experten zu arbeiten und exklusiver Lizenzpartner der nun ausgezeichneten SST-Methode für Deutschland, Österreich und die Schweiz zu sein.

Energiewende macht auch eine Wende in der Kommunikation nötig19.05.2011

Noch nie wurde das Thema “Grüner Strom” so intensiv diskutiert wie jetzt. Seit Fukushima spricht man von der “Energiewende”, die kommen muss – und das am besten gleich. Aber, wann kommt sie denn wirklich? Und mit welchen Konsequenzen müssen wir, die Verbraucher, eigentlich rechnen?
Sind AKWs nach ihrer Abschaltung auch wirklich abgeschaltet, sprich, wirklich sicher? Seit Fukushima haben wir gelernt, dass auch nach der Abschaltung Brennstäbe über Jahre gekühlt werden müssen. Ist ein abgeschaltetes AKW also wirklich sicherer? Wie schnell kann die Versorgungslücke durch erneuerbare Energien geschlossen werden? Auch die Befürchtung, von anderen Ländern in Sachen Strom in Abhängigkeit zu geraten, besteht zu Recht. Würde das nicht die Strompreise in die Höhe treiben? Die erdölexportierenden Länder machen uns das schließlich seit Jahrzehnten eindrucksvoll vor.
Keiner der “großen” Energieversorger hat eine Lösung fertig in der Schublade liegen. Auch nicht die Politik. Und wir Verbraucher? Was können wir dazu wirklich beitragen? Weder die Energiekonzerne, noch die “kleinen” Anbieter nutzen diese Zeit für Aufklärung. Es gibt sicher nicht sofort eine Lösung für alle Herausforderungen, die uns noch bevorstehen. Aber Hintergrundinformationen und ausreichend Aufklärung über die möglichen Alternativen wären jetzt sinnvoll, um sich der Öffentlichkeit zu widmen. Die Kommunikation an die Verbraucher muss überdacht werden. In dieser Zeit ist ein Atomstrom verkaufender Stromberg-Spot so überflüssig, wie dicke US-Pickup-Trucks bei Benzinpreisen von fast zwei Euro.
Die Energiewende ist ein ernstes Thema. Daher plädiere ich neben der Energiewende auch für eine Wende in der Kommunikation. Und zwar schnell.

Die Facebook Corporate Site von Weight Watchers – hinter den Kulissen30.03.2011

Die meisten von uns kennen das, aus eigenem Erleben, von Freunden, Kollegen oder von der Familie: auf der einen Seite die Lust auf Süßigkeiten, der vermeintliche Gruppenzwang zu einem üppigen Festessen, die Neigung, wider besserer Vorsätze, das Fitnessprogramm “ausnahmsweise” heute zugunsten eines kuscheligen Fernsehabends ausfallen zu lassen. Auf der anderen Seite dann wieder tagelanger, ja wochenlanger Verzicht auf alles, was Spaß macht bei gleichzeitiger Fitnessschinderei. Immerhin mit einem ansehnlichen Gewichtsverlust, der bald wieder im Zuge allzu menschlicher Schwächeleien – hier eine Praline zur Nervennahrung, da ein Stück Geburtstagstorte – kompensiert sein wird.

Da kommt es doch ganz gelegen, als Betroffener mit Kommunikationsaufgaben für ein seriöses, wissenschaftlich fundiertes und seit sechzig Jahren bewährtes Abnehm-Produkt betraut zu sein: Weight Watchers. Denn bei Weight Watchers geht es nicht um Wunderpulver oder genussfeindliche Nulldiäten. Es geht um bewusste Ernährung bei gegenseitiger Unterstützung durch Coaches und durch Mit-Betroffene mit dem guten Gefühl, dass man alles essen darf, was einem schmeckt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt demnach in der Motivation des Einzelnen – Weight Watchers ist also ein perfektes Produkt für das Social Web, denn beim Abnehmen hat man Erfolge zu berichten, rückfällig gewordenen Freundinnen Trost zu spenden, Verunsicherte zu ermuntern, Rezept- oder Verhaltenstipps einzuholen (“Morgen ist Silberne Hochzeit! Wie komm ich da bloß durch?!”) und vieles dergleichen mehr,  was die eigene und die gegenseitige Motivation fördert.

Reichlich Gründe also für uns von Plan.Net als etatbetreuende Online-Kommunikationsagentur, der Facebook Corporate Site eine wirklich tragende Bedeutung zuzuerkennen und Entsprechendes zu veranlassen: Diesen Beitrag weiterlesen

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