Giovanni di Lorenzo im Haus der Kommunikation7.03.2011

Unsere interne Veranstaltungsreihe »Campus Highlight« startete in diesem Jahr mit einem ganz besonderen Gast: Wir konnten Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT, Mitherausgeber des Berliner Tagesspiegel und Talkshowmoderator bei Radio Bremen (»3 nach 9«) für seinen Vortrag im Haus der Kommunikation Hamburg gewinnen. Die Mitarbeiter von Serviceplan Hamburg hatten so die Möglichkeit, Einblicke in die Tätigkeiten von Giovanni di Lorenzo zu bekommen und konkrete Fragen zu aktuellen Themen zu stellen. Es entwickelte sich eine interessante Diskussion über die Plagiatsaffäre von Karl Theodor zu Guttenberg, die enge Zusammenarbeit di Lorenzos mit Altkanzler Helmut Schmidt als Herausgeber der ZEIT sowie die Digitalisierung der Medienlandschaft und die Chancen und Risiken für die Printtitel in Deutschland, die durch das fundierte Wissen und die charmante Art von Giovanni di Lorenzo noch Stunden hätte dauern können.

Campus Highlight mit Giovanni di Lorenzo (rechts) und Serviceplan Hamburg-Geschäftsführer Jörg Schultheis

Giovanni di Lorenzo (rechts) und Serviceplan Hamburg-Geschäftsführer Jörg Schultheis.

Internet killed the cinema star, oder ist das Kino noch am Leben?1.03.2011

Die Abschiedsszene in »Casablanca«. Luke Skywalker gegen Darth Vader. Der Untergang der Titanic. Alles Meilensteine der Filmgeschichte, die erst auf der großen Leinwand so richtig zur Geltung kommen. Action, Spannung und ganz große Gefühle!  Und jetzt die Vorstellung, dass solche Szenen zukünftig nur noch auf Fernsehern und Computermonitoren geschaut werden? Leider die Realität…

Nachdem Video und DVD das Medium Kino schon stark geschwächt haben, hat das Internet ihm das Genick gebrochen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut Bilanz der FilmFörderungsAnstalt (FFA) ist die Besucherzahl 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 13,5% gesunken. Damit der geht der Abwärtstrend weiter, der 2001 begonnen hatte. Damals waren es noch knapp 178 Millionen Kinobesucher pro Jahr. 2009 noch 146 Millionen und letztes Jahr dann nur noch 126 Millionen. Ein Trend, der sich auch auf die Kinowerbung auswirkt: Der Tausenderkontaktpreis (TKP) für Kinowerbung lag im Jahr 2001 bei 39,27 Euro – 2010 lag er bei 54,69 Euro. Man muss also 40% mehr Geld investieren um die gleiche Anzahl an Personen mit seiner Werbung zu erreichen.
Kein Wunder, dass Unternehmen durch diesen enormen Anstieg der Kosten keine kreativen, unterhaltsamen Kinospots mehr drehen, sondern sich die Produktionskosten eines neuen Spots sparen und einfach das TV-Material im Kino weiterverwerten. Wenn sie überhaupt noch Geld für Kinowerbung ausgeben…

Das Ende vom Kino? Ganz im Gegenteil Diesen Beitrag weiterlesen

Architekten gesucht24.02.2011

Dass Geschäftsmodelle, die vor zehn Jahren den Bach runter gingen, heute funktionieren, ist kein Geheimnis. Ob Internet über den Fernseher oder Online-Supermarkt – mit innovativen Ideen scheiterten nicht nur Metabox und Webvan. Die gesamte Branche um Telekommunikation, Internet und neue Medien erlag ihrer Unerfahrenheit, überzogenen Wachstumserwartungen und unrealistischen Zielen. Aber die Branche hat gelernt und Experten prognostizieren, dass bis 2020 sogar jeder fünfte Euro Umsatz im Einzelhandel online erzielt wird. Die Zeit ist reif für das e-Commerce. Bei einer Reichweite von fast 80 Prozent ist das Internet der Marktplatz des 21. Jahrhunderts. e-Business funktioniert heute aus mehrerlei Gründen: Die Netzinfrastruktur ist wesentlich besser ausgebaut, als noch vor zehn Jahren. Die Webpräsenzen der Händler, die Affinität der Nutzer zu den neuen Medien einerseits und deren Interaktivität untereinander andererseits ist in den vergangenen Jahren massiv angestiegen. Und der Trend geht weiter: Für 2011 rechnet die Branche damit, dass 40 Prozent der Handys als Smartphones verkauft werden – und Android wird Apple dabei abhängen. Diesen Beitrag weiterlesen

Weiterer Serviceplan-Zuwachs beim ADC16.12.2010

Seit Montag Abend hat Art Directors Club zwei neue Mitglieder: Die Sektion München beschloss einstimmig, daß Tim Strathus (Creative Director Text bei Serviceplan Campaign, links im Bild) und Matthias Mittermüller (Creative Director Art bei Serviceplan Campaign) aufgenommen werden. Die beiden begeisterten mit ihren Arbeiten für Gardena, Hoffmann Mineral, die UN, das Hungerprojekt, Bang & Olufsen und ihrem neuesten Werk, der Sky-Fussballoper. Sie sind Mitglied im D&AD und außerdem mit Gold in Cannes, One Show, Clio, LiAA und vielen weiteren nationalen und internationalen Awards ausgezeichnet.
Die Jury überzeugte aber vor allem eines: der unermüdlichen Einsatz für die bessere Idee und der Mut, Grenzgänge zu wagen.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden!

Im März waren Alexander Nagel und Cosimo Möller – ebenfalls beide bei Serviceplan Campaign tätig – aufgenommen worden.

Online-Conversion: 81% weniger Suchabbrüche durch Card-Sorting24.11.2010

Eine gute Usability ist heute eine Standardanforderung für Websites, geht sie doch einher mit guter Conversion sowie hoher Akzeptanz und Nutzerbindung. Besonders anschaulich lässt sich bei der Optimierung von Vertriebsprozessen wie z.B. dem Checkout erleben, wie durch Usabilitytests eine Website leistungsfähiger gemacht werden kann. Studien belegen eine mögliche Conversionsteigerung durch Optimierungen nach Usertests im Bereich von 80-100% (s. http://www.conversion-lab.de).

Eine nutzergerechte Website kann aber schon erreicht werden bevor Korrekturen durch Usabilitytests nötig werden – nämlich durch eine nutzerzentrierte Sitestruktur. Diese lässt sich mit der Methode Card-Sorting realisieren. Hierbei werden Navigationsinhalte potenziellen Nutzern vorgelegt. Diesen Beitrag weiterlesen

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