Verfasser: Nikolaus Schmitt-Walter
Kategorie: Plan.Net
Schlagworte: Bewegtbild, Display, Infografik, Online, Online Video, Werbemarkt
Der Markt für Online-Werbung in Deutschland wächst immer weiter – jedenfalls wenn man die Brutto-Werbeumsätze laut Nielsen Media Research für das vergangene Jahr betrachtet. Demnach wurde mehr als jeder 10. Werbe-Euro in Deutschland in Online-Display-Werbung investiert. Ausgaben für Affiliate- und Such-Anzeigen sind da noch nicht berücksichtigt.
Und auch wenn der Löwenanteil noch immer auf die Standard-Formate – also Banner, SkyScraper und Co. – entfällt, so wird doch gerade die Werbung in großen Formaten und die In-Stream-Werbung (z.B. PreRolls vor Online-Videos) immer wichtiger.
Kein Wunder: Denn immer mehr Unternehmen nutzen das Internet als Plattform, um ihre Marke zu stärken und “klassisches” Branding zu betreiben. 
Verfasser: Nikolaus Schmitt-Walter
Kategorie: Plan.Net
Schlagworte: Facebook, Online, Social Media
Es lebe Facebook.
Das letzte Jahr war wohl das Jahr, in dem das Social Web in vielen deutschen Unternehmen angekommen ist. Wenigstens formal. Denn ähnlich, wie vor zehn oder 15 Jahren aus den Vorstandsetagen tönte: “Wir brauchen auch so eine Internet-Seite!”, heißt es heute oft: “Wir müssen auch was auf Facebook machen.”
Dabei ist eine Präsenz im Social Web – sei es der eigene Twitter-Channel, der YouTube-Kanal, der Corporate Blog oder eben die Facebook-Seite – ja oft nichts anderes als eine ausgelagerte Unternehmenswebsite mit integriertem Dialog-Modul (das zur Vermeidung von störenden Interaktionen aber auch gerne mal abgeschaltet wird).
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin in der Regel dafür, dass Unternehmen diese Plattformen nutzen, um weitere Kontaktpunkte mit ihren Kunden und denen, die es werden sollen, zu schaffen. Richtig genutzt können solche Botschaften zielgerichtet an die Zielgruppe gebracht werden – und wenn es gut läuft, verbreiten sich die Inhalte via Mundpropaganda auch noch weiter – quasi kostenfrei.
Das Social Web kann aber noch viel mehr – und das nächste Jahr wird in verstärktem Maße zeigen, wo die Reise in der personalisierten Massenkommunikation hingeht. 
Verfasser: Florian Haller
Kategorie: Serviceplan
Schlagworte: Facebook, Internet, Keynote, Kommunikation, Marketing, Medientage, München, Online, Politik, Social Media, Targeting, Werbung, Zielgruppe
Das Thema dieses Jahr lautet: “Mobile, Local, Social – Dreiklang der vernetzten Gesellschaft”. Ein gutes Thema, finde ich, denn die “Internetisierung” unseres Lebens ist tatsächlich der gesellschaftliche Megatrend, der unser Leben verändert.
Das fängt bei der Liebe an: Jeder zweite Single sucht heute seinen Partner im Netz, von fünf Paaren findet eines dort zusammen; und genauso viele lassen sich – sagt man – durch eine auf Facebook aufgedeckte Affäre wieder scheiden.
Das geht bei der Politik weiter: Die nordafrikanischen Revolutionen wären ohne die modernen Kommunikations- und Organisationsformen im Netz so nicht vorstellbar gewesen. In Ägypten haben sich 94 Prozent der Bevölkerung auf soziale Medien verlassen. 85 Prozent sind den privaten, unabhängigen Medien gefolgt. Und nur 40 Prozent haben dem Staatsfernsehen geglaubt.
Und es hört bei den Märkten auf: Die Musikindustrie wurde auf den Kopf gestellt, in der Buchindustrie verkauft Amazon in den USA auf 100 Bücher bereits 105 eBooks. Und am Ende wird sich auch die Filmindustrie sich grundlegend ändern.
Daraus ergibt sich mein Thema: Wie sieht die Zukunft der Kommunikation aus?
Schauen wir uns zunächst die Gegenwart an: 
Verfasser: Florian Haller
Kategorie: Serviceplan
Schlagworte: BMW, Facebook, Google, International, Internet, iPad, Kommunikation, marken, markentreue, Marketing, mobile, Nachhaltigkeit, Neuromarketing, Online, Social Media, strategie, TV-Spot, Twitter, Werbung, Zielgruppe
Wie sieht ein gemütlicher Abend von Anne Lerig aus? Nachdem sie ihre zweijährige Tochter Lilly ins Bett gebracht hat, macht sie es sich zu Hause auf dem Sofa gemütlich und zappt durch das TV-Programm. Doch nicht nur das: Auf ihrem Schoß hat sie ihr MacBook, auf dem sie zeitgleich mit ihren Freunden auf Facebook oder Google+ chattet, Hotels für den nächsten Urlaub auf TripAdvisor vergleicht oder auf Amazon bestellt (mit Vorliebe DVDs ihrer Lieblingsserien). Manchmal lästert sie auf Twitter über das, was gerade im Fernsehen läuft. Häufig gesellt sich ihr Mann Thomas dazu, mit seinem frisch erstandenen iPad in der Hand: Damit liest er seine E-Mails, stöbert im App-Store und checkt auf Foursquare, wo sich seine Freunde rumtreiben.
Während sie also gemütlich gemeinsam fernsehen, chatten, twittern, shoppen und e-mailen vergessen sie auch nicht, sich zu unterhalten: zum Beispiel über den anstehenden Autokauf. Thomas recherchiert seit Monaten im Internet nach einem Auto für seine dreiköpfige Familie. Anne hätte gerne wieder einen MINI, er aber liebäugelt mit einem BMW.
Okay, das also soll ein Fernsehabend sein? Ja, ist es. Sogar ein typischer – für unser neues Jahrzehnt.
Anne und Thomas gehören zu den Testpersonen, denen wir mit unserer Marktforschung immer wieder über die Schulter schauen (und dazu eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre schaffen). Wir beobachten, wie die Konsumenten alte und neue Medien in ihren Alltag integrieren. Annes und Thomas’ Verhalten ist ein Paradebeispiel für das, was auch weitere Studien belegen: Die Mediennutzung der Verbraucher ändert sich. Grundlegend und rapide.
Das bedeutet für mich als Chef einer Agenturgruppe: Auch die Kommunikation muss sich verändern. Ebenso grundlegend und rapide. Sonst erreichen wir niemanden. 
Verfasser: Michael Wörmann
Kategorie: Facit
Schlagworte: Card-Sorting, Conversion, CRO, Facit Digital, Online, Studie, Usability
Eine gute Usability ist heute eine Standardanforderung für Websites, geht sie doch einher mit guter Conversion sowie hoher Akzeptanz und Nutzerbindung. Besonders anschaulich lässt sich bei der Optimierung von Vertriebsprozessen wie z.B. dem Checkout erleben, wie durch Usabilitytests eine Website leistungsfähiger gemacht werden kann. Studien belegen eine mögliche Conversionsteigerung durch Optimierungen nach Usertests im Bereich von 80-100% (s. http://www.conversion-lab.de).
Eine nutzergerechte Website kann aber schon erreicht werden bevor Korrekturen durch Usabilitytests nötig werden – nämlich durch eine nutzerzentrierte Sitestruktur. Diese lässt sich mit der Methode Card-Sorting realisieren. Hierbei werden Navigationsinhalte potenziellen Nutzern vorgelegt. 