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SERVICEPLAN UND DIE KUNST

Serviceplan ist der Kunst eng verbunden. Kunst ist Ausdruck von Kreativität und Phantasie – Eigenschaften, die auch in unserer Branche und in unseren Häusern täglich benötigt werden, ohne die das Finden neuer Ideen und das Schaffen innovativer Kommunikation gar nicht möglich wären. Die Genres befruchten sich gegenseitig und ihre Grenzen verlaufen fließend. Eine Sammlung abstrakter Kunst nach 1948 können Mitarbeiter und Besucher täglich bei uns im Haus der Kommunikation sehen.

Zu den Künstlern der Sammlung Serviceplan gehören u.a. Francis Bacon, Stephan Balkenhol, Georg Baselitz, Alexander Calder, Tony Cragg, Rupprecht Geiger, Nikolaus Hipp, Alex Katz, Anselm Kiefer, Heinz Mack, Marino Marini, Jonathan Meese, Georg Meistermann, Victor Mira, Joan Miró, Yoshimoto Nara, Ernst Wilhelm Nay, A.R. Penck, Otto Piene, Serge Poliakoff, Emil Schumacher, Sean Scully, Antoni Tápies, Victor Vasarely, Fritz Winter, Fritz Wotruba und seine großen Schüler u.a.m.

Im Juli 2008 rief Dr. Peter Haller auch die Veranstaltungsreihe »Art & Advertising« ins Leben, die Werke von Kreativen vorstellt, die sich sowohl in der Werbung als auch in der freien Kunst einen Namen gemacht haben. Den Auftakt machte der Fotokünstler Hubertus Hamm. Wie fließend Kunst und Werbung ineinander übergehen, zeigte Serviceplan im Frühjahr 2009 im Rahmen der Ausstellung »Visual Leader« in den Hamburger Deichtorhallen: Bei der zehn Quadratmeter großen schwebenden Kunstinstallation »Pro/Contra« waren 144 Kugeln scheinbar willkürlich zueinander aufgehängt.

Nur an exakt zwei, markierten Standorten ließen sich verschiedene Begriffe erkennen: »Pro« war von der einen und »Contra« an der anderen Stelle zu lesen. Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, sich mit beiden Seiten der Medaille zu befassen, Gesehenes aus einem anderen Winkel nochmals kritisch zu reflektieren – das ist unser Arbeitsalltag und war die Intention der optisch beeindruckenden Installation, die mit etlichen Preisen ausgezeichnet wurde.

Einen Lichtblick im Dunkel der kalten Jahreszeit schafft auch unsere Internet-Kunstfassade in München (Foto oben): Seit 2002 leuchten jeden Winter auf einer stattlichen Fläche von 63 Quadratmetern täglich insgesamt 76 Farbfelder in diversen Farben. Der Künstler Tim Otto Roth visualisierte darauf schon ferne Galaxien und Geheimnisse des Kosmos und wurde dafür mit dem Internationalen Medienkunstpreis 2004 ausgezeichnet. Nachdem im Winter 2006 erstmals jeder Handybesitzer zum Medienkünstler werden und die 70 x 90 Zentimeter großen Paneelen per SMS steuern konnte, war die Kunstfassade 2008 sogar von jedem beliebigen Computer der Welt aus kontrollierbar: Kunstfreunde und experimentierfreudige Internetuser erhielten per Browser Zugriff auf die Lichtsteuerung der Fassade und konnten ihre eigene Lichtshow erstellen.