Fonts for Freedom

Reporter ohne Grenzen

Fonts for Freedom

Fonts for Freedom
  • Kategorie

    Kampagne
  • Branche

    Non-Profit Organisation
  • Kunde

    Reporter ohne Grenzen

Allein 2018 wurden weltweit über 140 Medienorganisationen geschlossen, darunter auch Tageszeitungen; Viele Journalisten wurden festgenommen. Dies sind drastische Maßnahmen autoritärer Regime, um die freie Presse zum Schweigen zu bringen.

Die Antwort darauf: „Fonts for Freedom“. Für Reporter ohne Grenzen hat Serviceplan Campaign Hamburg die Schriften verbotener Zeitungen zu Symbolen der Pressefreiheit gemacht.

Mit Hilfe von Typografen wurden die hauseigenen Schriftarten von neun Zeitungen rekonstruiert, die von den Regierungen der Türkei, Aserbaidschans, Vietnams, Kambodschas, Tansanias, Ungarns und Russlands verboten worden waren – Länder, in denen es schon häufiger zur Unterdrückung der Pressefreiheit kam. Diese Schriftarten wurden bekannten deutschen Tageszeitungen zur Verfügung gestellt, darunter die Süddeutsche Zeitung, Die Welt, die TAZ und die Augsburger Allgemeine. Sie nutzen die „Fonts for Freedom“ für ihre Titel- und Medienseiten anstelle ihrer Hausschriften. Auf diese Weise wurden die einzelnen Tageszeitungen selbst zu einem Symbol der Pressefreiheit.

Weitere Maßnahmen folgten: Beim Deutschlandbesuch 2018 von Präsident Erdoğan wurde er am Berliner Flughafen von mobilen 18/1 Plakaten begrüßt, die im Zeichen der Pressefreiheit standen. Das Besondere: Die Headlines waren in den Schriftarten der Zeitungen verfasst, die er zuvor hatte verbieten lassen.

Und „Fonts for Freedom“ läuft weiter: Unterstützer der Kampagne können online ihr persönliches Statement für die Pressefreiheit in einer der rekonstruierten Schriftarten verfassen oder für die Aktion spenden: https://fonts-for-freedom.com/.

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